Am Freitagnachmittag hat Léa mit Chantal telefoniert. Die geplante Ausstellung am 15.11 fällt leider ins Wasser, deshalb resen wir am Donnerstag, 13.11.14, nach Zürich in die Zitadelle. Chantal nimmt sich ab 14:00 Uhr Zeit für uns. Bei unserer Besprechung mit Ivo letzte Woche, hat sich herauskristalisiert, dass sich ein kurzes Recherchegespräch mit Sibylla Walpen lohnen würde. Auf unsere Anfrage bekahmen wir aber noch keine Antwort. Da wir dienstags immer Gestaltungsunterricht haben, wollen wir sie nochmals darauf ansprechen.
Während der erwähnten Besprechung haben sich unsere Vorstellungen möglicher Konflikte konkretisiert und Ivo hat uns auf weitere aufmerksam gemacht. Ein möglicher Konflikt wäre ihre familiäre Situation, welcher im Film (in einem vorhergehenden Blogeintrag erwähnt) adressiert wurde. Während ihres Besuches, hat Anna diesen Aspekt bereits angesprochen, Chantals Antwort war jedoch sehr defensiv. Beim Interview versuchen wir diese Thematik erneut mit Feingefühl aufzugreifen, da wir denken das sie diese in ihren Arbeiten oft zum Ausdruck bringt. Ein weiterer Konflikt ist die Tatsache, dass Chantal auf fast jedem Bild die Protagonistin ist. Gerne würden wir mehr darüber erfahren, sowie auch wer und was genau hinter diesen Figuren steckt.
Im dokumentierenden Teil der Arbeit werden wir uns vorallem mit einzelnen Werken der Künstlerin auseinandersetzen, da sie sehr vielfältig arbeitet. Ihre Fotografien stehen für uns im Vordergrund, Performance und Videoarbeiten werden wir nur am Rande erwähnen.
Ihre persönliche und professionelle Entwiklung weckt ebenfalls unser Interesse, da wir denken, dass bei solch aussagekräftigen Werken zwingend eine grosse Veränderung stattfindet.
Wir freuen uns auf das Interview und hoffen auf viele Informationen sowie ein spannendes Gespräch. Um die Infos von Sibylla im Voraus wären wir sehr dankbar.
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